Vernunftentscheidung: Andreas Ostholt startet nicht in Burghley

Zurück von den Olympischen Spielen in Rio, die für Andreas Ostholt Frust und Enttäuschung bedeuteten, machte er sich Gedanken über den weiteren Saisonverlauf. Der 4* Klassiker in Burghley sollte das Ziel sein.

Doch nun, nach einigen Gesprächen, hat sich Andreas Ostholt dazu entschieden, Soey dort nicht an den Start zu bringen. „Mich haben viele, die mir nahe stehen darin bestärkt, dass wir nach dem 2. Platz in Badminton nichts mehr beweisen müssen. Wir hatten unser Highlight für dieses Jahr. Burghley ist nicht mehr der kleine Bruder von Badminton, da muss man schon bestens drauf sein, um dort zu starten. Soey ist das, aber ich halte es für unvernünftig, ihm nach den Flügen nach Rio und zurück nun noch einmal so zu belasten. Er hat nun auch noch angefangen, sein Fell zu wechseln- scheinbar haben die klimatischen Veränderungen seinen Stoffwechsel etwas durcheinander gebracht. Ich plane für Soey nun einfach einen Start in der 3* Prüfung in Strzegom ein, das scheint mir vernünftiger. Er ist ja voll im Training, sodass ich so eine Prüfung mit ihm dann auch einfach genießen kann.“
Hut ab vor dieser Entscheidung!

Als nächstes wird Andreas nach Italien reisen. In Vairano plant er, mit Pennsylvania in der CIC3* Prüfung, mit Corvette in der CCI3* und mit Fachoudette in der CIC2* zu  starten. In Italien wird er dann aber noch ein paar Tage bleiben- als Trainer der Jungen Reiter bei deren Europameisterschaften.

Andreas Ostholt of Germany riding So Is Et taking part in the Cross Country phase of the Mitsubishi Motors Horse Trials 2016

Andreas Ostholt of Germany riding So Is Et taking part in the Cross Country phase of the Mitsubishi Motors Horse Trials 2016 Bild: Trevor Holt