Nationenpreis CHIO Aachen: Deutsches Team führt nach Dressur und Springen

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Nationenpreis CHIO Aachen: Deutsches Team führt nach Dressur und Springen

Ingrid Klimke- SAP Hale Bob OLD / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Am heutigen Tag wurden bereits die Dressuren und auch das Springen aller Vielseitigkeitspaare beim CHIO in Aachen absolviert. Dabei konnte sich das deutsche Team im Nationenpreis an die Spitze des Feldes setzen.

Derzeit haben sie die Nase vorne vor den Teams aus Neuseeland und Großbritannien.

Zwischenstand Teamwertung

Zwischenstand Einzelwertung

Zunächst sah es auch nach einer Doppelführung in der Einzelwertung für die deutschen Reiter aus: Ingrid Klimke und SAP Hale Bob OLD kamen mit -20,7 vom Viereck und waren damit die Dressursieger. Zweiter wurde Michael Jung im Sattel des Aachen-Siegers von 2018- fischerChipmunk FRH, im letzten Jahr noch unter dem Namen Chipmunk FRH unter seiner vormaligen Reiterin und Ausbilderin Julia Krajewski. Die erste größere Bewährungsprobe nun für das neue Paar endete mit -21,5 auf dem Viereck.

Michael Jung- fischerChipmunk FRH / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Ingrid Klimke- SAP Hale Bob OLD / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Ingrid Klimke- SAP Hale Bob OLD / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Michael Jung- fischerChipmunk FRH / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Doch im Springen unterlief beiden Paaren ein Springfehler, der sie auf die Plätze drei und vier vor dem morgigen Gelände brachte. In Führung liegt nach dem Springen die Britin Laura Collett mit London vor Tim Price (NZL) mit Wesko, beide sind Teamreiter für den Nationenpreis.

 

Eine immer verbesserte Dressur bringen Kai Rüder und Colani Sunrise ins Viereck, so auch in Aachen. Mit -25,7 konnten die beiden den sechsten Platz nach der Dressur sichern. Durch nur 0,4 zusätzliche Minuspunkte aus dem Springparcours kletterten sie einen weiteren Platz nach oben- fünfte vor dem Gelände.

Kai Rüder- Colani Sunrise / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Kai Rüder- Colani Sunrise / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Ebenfalls auf den Punkt gut aufgelegt scheinen Dirk Schrade und sein Unteam de la Cense, die zu Beginn noch etwas holprig in die Saison starteten. Nun aber mit -26,7 schon neunte nach der Dressur brachten sie eine von 13 Nullrunden mit aus dem Springparcours und rangieren über Nacht an sechster Stelle.

Dirk Schrade- Unteam de la Cense Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Dirk Schrade- Unteam de la Cense Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Für das Team hat Michael Jung noch ein zweites Eisen im Feuer: Seinen 11-jährigen Hannoveraner-Wallach Star Connection, mit dem er morgen Pathfinder für die deutschen Reiter sein wird. Mit -26,9 lagen sie auf dem neunten Rang nach der Dressur und konnten sich durch einen fehlerfreien Springparcours um zwei Plätze auf den siebten Platz verbessern.

Michael Jung- Star Connection / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Michael Jung- Star Connection / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Ebenfalls ohne Fehler aus dem Parcours kam ein weiteres Paar der Mannschaft: Andreas Dibowski und FRH Corrida, die damit ganze 10 Plätze im Klassement nach oben klettern konnten. Mit -28,9 rangieren sie nun an zwölfter Stelle.

Andreas Dibowski- FRH Corrida / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Andreas Dibowski- FRH Corrida / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Auch zehn Plätze nach oben ging es für Sandra Auffarth und Viamant du Matz, die ihrem Dressurergebnis von -31,4 im Springparcours keine weiteren Minuspunkte hinzufügten.

Sandra Auffarth- Viamant du Matz Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Sandra Auffarth- Viamant du Matz Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Josefa Sommer und ihrem Hamilton unterlief ausgerechnet heute, nach einer tollen Dressur, ein für das Paar sehr ungewöhnlicher Springfehler. Zum Glück war dieser nicht allzu teuer, von der Dressur mit -28,1 verloren sie drei Plätze und starten nun von Platz 20 aus ins Gelände.

Josefa Sommer- Hamilton / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Josefa Sommer- Hamilton / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Sie ist als Reservistin noch nachgerutscht und das erste Mal in Aachen dabei- und hat schon eine Nullrunde im Parcours hingelegt: Da kann Anna Siemer mit ihrer 12-jährigen Hannoveraner Stute FRH Butts Avondale zurecht stolz sein. Mit -33,0 verbesserten sie sich durch den fehlerfreien Parcours um neun Plätze und rangieren nun an 22. Stelle.

Anna Siemer- FRH Butts Avondale / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Anna Siemer- FRH Butts Avondale / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Mit demselben Dressurergebnis kamen auch die Nachrücker Peter Thomsen und der 9-jährige Casino vom Viereck. Im Parcours kam noch ein Abwurf hinzu, was sie dennoch um drei Plätze nach oben klettern ließ- Platz 28 derzeit für die beiden Holsteiner.

Peter Thomsen- Casino / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Peter Thomsen- Casino / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Frank Ostholt wurde vor 13 Jahren in der Aachener Soers Mannschafts-Weltmeister. Heute hat er den selbstgezogenen 9-jährigen Jum Jum für den CHIO gesattelt. Nach -31,5 aus der Dressur unterliefen dem Paar zwei Abwürfe im Springparcours, was sie morgen von Platz 33 aus ins Gelände starten lässt.

Frank Ostholt- Jum Jum / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser

Frank Ostholt- Jum Jum / Aachen 2019 / Bild: Agentur datenreiter- Lutz Kaiser