Kreuth- Nachlese mit Stimmen der Siegerin Julia Krajewski und dem Drittplatzierten Andreas Ostholt

In Kreuth fand an diesem Wochenende der Kreuther Frühling statt- wir berichteten bereits gestern über die CIC2* Prüfung. Nun können wir noch die Stimmen der Siegerin Julia Krajewski und des Drittplatzierten Andreas Ostholt liefern.

Julia Krajewski siegte mit dem ehemaligen Bundeschampion und letztjährigen Junge-Pferde-WM-Teilnehmer- Chipmunk FRH. Chipmunk FRH ist ein Hannoveraner von Contendro I aus einer Heraldik xx Mutter. Der 8 jährige soll nun noch einmal eine 2* Prüfung in Münster laufen, bevor für ihn die 3* Premiere in Wiesbaden angedacht ist. Ihr Spitzenpferd Samourai du Thot wird in Marbach die CIC3* Prüfung gehen, wenn alles nach Plan verläuft, ist für ihn dieses Jahr der Sprung in die 4* Klasse geplant.

Julia Krajewski zu ihren Ritten in Kreuth:

„Wir haben mal wieder ganz tolle Bedingungen in Kreuth vorgefunden und die Pferde haben einfach Spaß hier zu laufen! Chipmunk hat sich zum letzten Jahr dressurmäßig weiter entwickelt und mehr Kraft bekommen. Dass sich das auch in den Prüfungen, und jetzt mit meinem ersten Ergebnis unter 30 Minuspunkten wiederspiegelt, ist natürlich sehr toll! Im Gelände war er sehr sicher, ich habe ihm an den Sprüngen noch etwas Zeit gelassen. Es ist ja Anfang der Saison und so erfahren ist er nun auch noch nicht, daher ein paar Zeitfehler. Heute war er sehr frisch und ist vorsichtig gesprungen (Anmerkung: dies bezieht sich auf den gestrigen Springparcours). Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass wir unsere Führung nach Hause reiten konnten. Samourai du Thot hatte ich zum Training mit, er ist die 3* Dressuraufgabe gegangen und hat sowohl Geländesprünge als auch bunte Sprünge gemacht. Dabei war er sehr sehr motiviert und fröhlich.“

 

Andreas Ostholt war bereits Mitglied der Mannschaft beim Nationenpreis in Fontainebleau. Wie wir berichteten, war Andreas nicht so zufrieden- einfach ein Turnier, das man trotz des Sieges mit der Mannschaft abhaken muss. Das gelang dem amtierenden Deutschen Meister vorbildlich. Mit einem dritten Platz in Kreuth zeigten er und sein So is et, dass sie in Form sind und mit ihnen zu rechnen ist. Die nächste Station wird für die beiden der Klassiker CCI4* in Badminton sein. Nach einer kleinen Verletzung im letzten Jahr entschied sich Andreas, sein Pferd zu schonen, und verzichtete mit Horsemanship auf die Chance, bei den Europameisterschaften in Blair Castle zu starten. Doch im olympischen Jahr sind die beiden fit und in richtig guter Form. „Soey“ soll vor Badminton noch eine Dressur- und eine Springprüfung gehen, aber kein Gelände mehr. Andreas nutzte gestern das hügelige Gelände in Kreuth, um einen Konditionsschub bei seinem leichtfüßigen Westfalenwallach mitzunehmen. Er ließ ihn bereits die beiden Anstiege in der Geländestrecke zügig galoppieren und nutzte nach dem Ziel noch einmal den Berg und die alte Rennbahn. Insgesamt waren sie so 8:30 Minuten unterwegs.

“ Soey gab mir von Anfang an ein gutes Gefühl. Er ging eine gute Dressur, er lief wirklich schön. Ein paar Punkte haben wir noch liegen lassen, als er sich zum Ende der Schritttour einmal kurz erschrocken hat. Trotzdem bin ich mit den 39 Punkten erstmal zufrieden. Die Bedingungen im Gelände waren vom allerfeinsten. Der Boden war bestens, der Kurs sehr schön aufgebaut. Dass der Kurs sich am Ende als so selektiv erweist, hatte ich vorher nicht ganz so eingeschätzt. Soey zog vom Start an gut los, es hat einfach Spaß gemacht. Meine drei Pferde gingen alle Doppel-Nullrunden- wenn man von dem kleinen Zeitfehler von Soey absieht, der jetzt nicht so gravierend ist. Soey sprang wirklich sehr gut, er hat sich zum letzten Jahr nochmal verbessert. Er gab mir ein sehr gutes Gefühl und ich richte nun positiv meinen Blick Richtung Badminton.“

Nach dem konzentrierten Geländeritt konnte Soey noch eine Konditions-Trainingseinheit als Vorbereitung für Badminton mitnehmen:

DANKE AN KERSTIN HOFFMANN FÜR DIE TOLLEN BILDER AUS KREUTH!

Bild: Kerstin Hoffmann

Bild: Kerstin Hoffmann

Bild: Kerstin Hoffmann

Bild: Kerstin Hoffmann