Als Disziplintrainer im Bereich Dressur unterstützt Jürgen Koschel das Training der Bundeskaderreiter der Vielseitigkeit seit der Saison 2017.

Gemeinsam mit seinem Sohn Christoph betreibt er den Hof Beckerode in Hagen a.T.W. Jürgen Koschel, der 2016 seinen 70. Geburtstag feierte, war selber hocherfolgreich im Dressur- sowie im Springsattel: Bis zur Leistungsklasse 1 schaffte er es in beiden Disziplinen. Mit über 110 verschiedenen Pferden konnte er rund 900 Platzierungen und Siege feiern.

Im Alter von 50 Jahren beendete Jürgen Koschel seine aktive Karriere und widmete sich fortan der Reitausbildung als Trainer. Mit 36 Jahren startete er seine Trainerlaufbahn, 1982 übernahm er das Bundestraineramt in Finnland. Nach 7 Jahren brachte die damalige Wirtschaftskrise den Bruch, doch nur ein paar Jahre später wurde Jürgen Koschel Bundestrainer der Spanier, die er 1996 das erste Mal zu Olympischen Spielen führte. Ein Jahr später coachte er dann hauptamtlich die Niederländer. Ab 2002 versuchte die Schweiz, durch das immense Know-how von Jürgen Koschel, das Niveau im schweizer Dressursport deutlich anzuheben- bis 2008 übernahm er das Amt. Und auch eine Mannschaft, die bei den Asian Games an den Start ging, wurde von ihm trainiert: Süd-Korea holte sich den Deutschen 2006 zu Hilfe. 2007 war dann das Jahr, in dem Jürgen Koschel etwas heimischer wurde: Seither gehört er dem Trainerteam des DOKR an. Neben den Bundeswehrsportschülern trainierte er bis Ende 2016 auch die U25 Dressurreiter und den Perspektivkader. Von nun an wird er zusätzlich die Vielseitigkeitsreiter in der Disziplin Dressur coachen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Titelbild: Pauline von Hardenberg