Ispo ist zuhause bei Familie Winter


Ispo ist im beidseitigen Einverständnis der Familie Winter und der Reiterin Sandra Auffarth zuhause.

Im Gespräch mit Sybille Winter konnten wir erfahren, dass weiterhin ein absolut gutes Verhältnis zu Familie Auffarth besteht.

„Leider ist der Funke bei Sandra und Ispo nicht so übergesprungen, wie es für den großen Leistungssport notwendig wäre. Es war immer unsere Familienphilosophie, dass unsere Pferde von klein auf bei uns waren, und wir sie in- und auswendig kennen. Deswegen bin ich Sandra für die ehrliche Entscheidung überhaupt nicht böse. Wir haben alle vollstes Verständnis für die Entscheidung. Ich habe Hochachtung vor Sandra, die diesen Versuch gewagt hat, aus dieser schwierigen Situation heraus Ispo zu übernehmen. Für uns muss Ispo nicht weiter im großen Sport gehen. Ich werde ihn selber noch ein paar Springen reiten, von so einem Pferd kann man einfach nur lernen. Wir als Familie haben immer vorrangig die Partnerschaft zu den Tieren und den Spaß an unserem Sport gesehen.

Platzierungen waren das tolle Ergebnis dieser Kombination, aber nicht das Ausschlaggebende. Nach dem tragischen Unfall war es natürlich eine schwere Zeit für uns. Ich bin allen sehr dankbar, die uns bis heute unterstützen. Auch war die Bundeswehr und das DOKR über dem zu erwartetenden Maße für uns da, uns hat uns viel Hilfe geleistet. Darüber bin ich sehr froh und überaus dankbar. Ispo ist nun zuhause, so wie es sich Ben gewünscht hat. Wir versuchen, unser und das Leben seiner allerbesten Freunde, seinen Sportpartnern, so weiterzuleben, wie es in Bens Sinne ist.“

Übrigens steht auch Wild Thing Z, der seit 4 jährig bei Familie Winter ist, zuhause und genießt als mittlerweile 19 jähriger seine Zeit nach dem Topsport. Die Stuten Revenue und Woolpit Amble haben beide gesunde Fohlen zur Welt gebracht. Catch my thing wird von Laura Winter weiterhin geritten.