CCI4* Pau- Nachlese 2. Teil Claas Romeike und Cato

Einen spitzen Saisonabschluss konnte Claas Romeike in Pau feiern: Bei seinem zweiten Start auf 4* Niveau konnte er sich auf dem 6. Platz mit seinem Cato platzieren. Nach einer tollen Dressur lag er nach dem ersten Dressurtag an 4. Stelle, nach dem zweiten Tag dann an 15. Stelle.

Doch mit einer schnellen und sicheren Runde im Gelände, 8 Sekunden über Bestzeit, konnten sie sich bereits auf den 13. Platz vorarbeiten. Dass er am Ende noch so weit in die Top Ten vorrutschte, verdankte er seiner Nullrunde im Parcours. Von 33 Paaren wurden bei einem spitzen Starterfeld nur 7 Nullrunden erritten, wodurch er sich auf den 6. Platz vorschieben konnte.
„Dadurch, dass die Dressur in den letzten 3* Prüfungen immer etwas ausbau- und verbesserungsfähig blieb, trainierte ich mit Cato viel in der Dressur, um ihn elastischer zu bekommen. Der Plan ging auf, unsere Dressur war sehr gut. Leider waren die Noten am zweiten Tag dann doch etwas höher, ich hatte eigentlich gehofft, nach der Dressur noch in den Top Ten zu liegen. Cato war im Gelände einfach nur super. Er fühlte sich gut an und war topfit. Das war erst meine zweite Prüfung auf diesem Niveau, wodurch natürlich das Ziel, sicher anzukommen, im Vordergrund stand. Die 8 Sekunden waren einkalkuliert. Ich habe zwar überall den direkten Weg geritten, aber auf den Galoppstrecken zwischen den Sprüngen nicht das letzte an Tempo herausgeholt. Mir war wichtig, immer die Kontrolle vor den Hindernissen zu haben und kein zu hohes Risiko einzugehen. Das hat super geklappt. In der Verfassungsprüfung war Cato sehr fit und trabte gut. Das Springen war sehr schwer. Es war wirklich hoch mit schweren Linien. Am Ende gab es ja auch nur 7 Nullrunden. Cato ist eigentlich ein Pferd, der sehr sicher springt. Wenn er einen Fehler bekommt, ist es meist meiner. Deshalb bin ich sehr froh, dass er in diesem schweren Parcours zeigen konnte, dass er auch da null gehen kann. Dass ich mich mit der Runde noch vom 13. auf den 6. Platz vorarbeiten konnte ist natürlich schon sehr toll. Ich bin wirklich rundum zufrieden.“ Was steht nun für Cato auf dem Plan? „Ich bin da ehrlich, ich fahre jetzt selber erst einmal 14 Tage in Urlaub, aber Cato wird natürlich zuhause gut versorgt. Die nächsten zwei Tage geht er viel Schritt und auf die Weide. In den nächsten Wochen steht dann 3-4 mal wöchentlich lockere Arbeit auf seinem Plan, natürlich geht er täglich auf die Wiese. Insgesamt hat er die nächsten 1-2 Monate Pause, ab Januar werden wir dann vereinzelt Hallenturniere einplanen, um zu gucken, wie er durch den Winter gekommen ist.“

Titelbild: Claas und Cato in der Dressur- Regis Taillepied

Fotograf: Régis Taillepied  CCI4* Pau 2015 Claas Hermann Romeike Cato

Fotograf: Régis Taillepied CCI4* Pau 2015 Claas Hermann Romeike Cato