Andreas Dibowski zunächst nicht weiter polnischer Nationaltrainer

Auch für ihn kam es überraschend, teilt Andreas Dibowski mit.

Durch einen erneuten Wechsel in der polnischen Verbandsführung wurde beschlossen, alle Trainerverträge recht kurzfristig zum 31. August 2017 aufzulösen. Mitte September sollen im Rahmen der polnischen Meisterschaften Gespräche geführt werden, wie und ob es weitergeht. Denn es steht auch in Frage, inwieweit die Vielseitigkeit in Polen überhaupt weiter gefördert werden soll. „Die Zukunft ist momentan noch völlig offen, der Verband orientiert sich neu und ich nutze diesen Moment, um auch mich zu orientieren. Ich möchte weiterhin selber aktiv reiten. Wenn ich ein Traineramt übernehme, muss sich dies mit meinem eigenen Sport in jeder Hinsicht verbinden lassen.“

In einem Interview der dpa hatte der Sport-Geschäftsführer der FN, Dr.Dennis Peiler im Bezug auf Bettina Hoy, die Nationaltrainer der Niederländer, zu verstehen gegeben, dass ein Reiter aus Sicht des deutschen Verbandes im kommenden WM-Jahr nicht deutscher Championatsreiter und Nationaltrainer einer anderen Nation sein darf. In diesem Jahr wurde es bei der EM „geduldet“.

Andreas Dibowski
Luhmühlen 2017
Bild: Kerstin Hoffmann www.eventing-art.com