Luhmühlen: Kazuma Tomoto (JPN) nach dem ersten Dressurtag in der Longines CCI5*-L in Führung

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Luhmühlen: Kazuma Tomoto (JPN) nach dem ersten Dressurtag in der Longines CCI5*-L in Führung

Kazuma Tomoto- Brookpark Vikenti / Luhmühlen 2019 CCI5*-L/ Bild: pm Thomas Ix

Den ersten Dressurtag bei den Longines Luhmühlen Horse Trials dominierte der japanische Reiter Kazuma Tomoto mit seinem Pferd Brookpark Vikenti.

Die Ground Jury belohnte den harmonischen Ritt mit 25,20 Punkten. Auf den Plätzen zwei und drei folgen in der Longines CCI5*-L Tim Price (NZL) mit Ascona M (25,80) und Alexander Bragg (GBR) mit Zagreb (29,70). Der führende Japaner Tomoto war überglücklich nach seiner Vorstellung: „Ich kann gar nicht glauben, dass wir jetzt in Führung liegen. Heute Morgen war mein Pferd noch etwas spannig, deshalb habe ich versucht, ihn während der Aufgabe ganz entspannt zu reiten und ihn nicht zu sehr zu fordern. Weil er von Natur aus über sehr gute Grundgangarten verfügt, ging dieser Plan zum Glück auf und ich bin super happy.“

Der Zweitplatzierte nach dem ersten Dressurtag war ebenfalls sehr zufrieden und freute sich über die Leistung seiner 11-jährigen Stute vor dem Luhmühlener Publikum: „Ich bin total glücklich mit Ascona. Sie hätte noch mehr bergauf gehen können, aber ich wollte nicht zu viel riskieren, um sie nicht aus dem Konzept zu bringen. Sie ist wirklich eine tolle Stute, kann in der Dressur manchmal aber auch etwas unkonzentriert werden.“

Ergänzung: Der einzige bisherige deutsche Starter, Lokalmatador Andreas Dibowski, rangiert mit seinem Hannoveraner-Wallach FRH Butts Avedon an vierter Stelle mit -30,5. Morgen folgt um 15.35 Uhr der zweite Andreas im Bunde, Andreas Ostholt mit seiner Corvette.

Kazuma Tomoto- Brookpark Vikenti / Luhmühlen 2019 CCI5*-L/ Bild: pm Thomas Ix

Tim Price- Ascona M / Luhmühlen 2019 CCI5*-L/ Bild: pm Thomas Ix

Stimmen über das Longines CCI5*-S Gelände
Tim Price: „Ein sehr anspruchsvoller Kurs mit tollem Geläuf. Trotzdem glaube ich, dass es auf Grund der vielen verschiedenen Aufgaben schwer sein wird, innerhalb der erlaubten Zeit zu bleiben.“

Kazuma Tomoto: „Aus meiner Sicht ist der Kurs ein typisches Fünf-Sterne-Gelände. Sehr technisch und mit vielen Wendungen, welche die Rittigkeit der Pferde abfragen. Dafür ist es aber nicht zu mächtig gebaut, so dass ich mich mit meinem schnellen Pferd schon sehr auf den schönen Kurs freue.“

Andreas Ostholt: „Das Gelände ist nicht typisch „old-school“ hoch und weit gebaut, sondern sehr modern mit einigen technisch sehr anspruchsvollen Aufgaben. Insbesondere die drei Wasserkomplexe stellen Pferd und Reiter vor knifflige Aufgaben, sind dabei aber trotzdem klar und fair gebaut“.

(Text: pm Dr.Friederike Stüvel-Huck)